Instandhaltungskennzahlen beschreiben die Leistungsfähigkeit und die Verbesserung der Instandhaltung. Die werden typischerweise in mehrere Dimensionen unterteilt, damit die Instandhaltungskosten, die Instandhaltungsprozesse, das Instandhaltungspersonal, die Kunden der Instandhaltung sowie das Ersatzteilmanagement betrachtet werden kann.
Kennzahlen sind ein wichtiges Hilfsmittel zur Planung von Soll-Größen und zur Kontrolle der Ist-Größen. Sie geben quantitativ messbare Sachverhalte in aussagekräftiger, verdichteter Form wieder.
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat die Richtlinie 2893 veröffentlicht, welche Kennzahlen und die Bildung von Kennzahlensystemen für den Instandhaltungsbereich vorstellt. Darin werden Kennzahlen als Hilfsmittel zur Bewertung der Zielerreichungsgrade und als Grundlage für Benchmarks als Teil des Instandhaltungscontrollings bezeichnet.
Das Instandhaltungscontrolling umfasst Planung, Steuerung und Kontrolle der Aktivitäten der Instandhaltung hinsichtlich der Instandhaltungsziele, was durch ein Kennzahlensystem unterstützt wird.
Damit alle relevanten Dimensionen der Instandhaltung in der Erarbeitung der Instandhaltungskennzahlen beachtet werden, lohnt sich der Einsatz einer Balanced Scorecard.

Instandhaltungskennzahlen werden idealerweise in einer Balanced Scorecard unterteilt.

Beispiel für Instandhaltungskennzahlen in der Instandhaltungs-Software von Scable.