Autonome Instandhaltung

Durch die autonome Instandhaltung übernehmen die Mitarbeiter der Produktion durch einfache Instandhaltungstätigkeiten Verantwortung für die Anlagen und technischen Objekte. Das verbessert die technische Anlagen-Verfügbarkeit sowie die Zusammenarbeit zwischen Produktion und Instandhaltungsabteilung.


Das Bild zeigt ein Portrait von Lukas Morys, CEO und Co-Founder bei Scable

Über den Autor:

Lukas Morys

CEO und Co-Founder bei Scable
Podcast-Host bei Factory21

Ausführliche Beschreibung der autonomen Instandhaltung

Die Grundidee ist auf den Total Productive Maintenance Ansatz / TPM aus dem Lean Management zurückzuführen. Dieser besagt, dass für die Maximierung der Anlagenverfügbarkeit auch die Mitarbeiter in der Produktion wichtige Aufgaben übernehmen müssen. Hierbei ist sind Schulung und Training der Mitarbeiter durch die Instandhaltung ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Einführung der autonomen Instandhaltung führt dazu, dass die Experten der Instandhaltung ihre Zeit für komplexere Aufgaben nutzen und damit Wertschöpfung aus Instandhaltungssicht betreiben können. Weiterhin sorgt die autonome Instandhaltung für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter von Produktion und Instandhaltung, besonders wenn diese gemeinsam nach der Steigerung der Gesamtanlageneffektivität / OEE streben.

Autonome Instandhaltung mit digitalen T-Cards

Soll die autonome Instandhaltung eingeführt werden, wird eine leicht verständliche Visualisierung der autonomen Instandhaltungstätigkeiten benötigt. Hierfür eigenen sich digitale T-Cards, welche in einem übersichtlichen Wochenplan die zyklischen Tätigkeiten für eine Anlage oder ein technisches Objekt beschreiben. Pro Tätigkeit und Zeitpunkt wird eine T-Card erstellt, die nach Abarbeitung von den Mitarbeitern abgehakt wird.

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Beispiel für digitale T-Cards der Instandhaltungs-Software von Scable.

Praxistipp zur autonomen Instandhaltung:

Typischerweise werden die Tätigkeiten der autonomen Instandhaltung in drei Kategorien unterteilt. CIL (engl. ausgesprochen) steht für Clean (dt. Reinigung), Inspect (dt. Inspektion) und Lubricate (dt. Schmieren), da dies typischerweise Tätigkeiten sind, die auch von ungelernten Mitarbeitern nach vorheriger Einweisung ausgeführt werden können.
Digitale T-Cards sind eine tolle Möglichkeit, die autonomen Instandhaltungstätigkeiten zu dokumentieren und zu kommunizieren. Wurden in der analogen Zeit nach Abarbeitung die T-Cards umgedreht, können diese heute digital abgehakt und auditsicher gespeichert werden. Weiterhin unterstützt dies das Zusammenspiel von Produktion und Instandhaltungsabteilung, da beide Bereiche für zuverlässige Betriebsmittel streben.
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Die autonome Instandhaltung durch die Produktion ist Teil des Total Productive Maintenance Ansatzes aus dem Lean Management.


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