Success Story
ACO ist ein familiengeführtes Wassertechnikunternehmen das sich auf Entwässerungstechnik spezialisiert. Gegründet in Schleswig-Holstein operiert ACO mittlerweile mit über 5.000 Mitarbeiter an mehr als 50 Standorten weltweit.
Mit der Übernahme der Rolle des Head of Operations im Jahr 2024 setzte Christopher Kaufmann gemeinsam mit seinem Operations und Produktionsteam einen klaren Fokus: mehr Transparenz im Shopfloor, klarere Verantwortlichkeiten und eine systematische Verfolgung von Verbesserungen.
Vor Projektstart zeigte sich ein Bild, das in vielen Produktionsbetrieben bekannt ist: Kennzahlen waren vorhanden, wurden jedoch überwiegend manuell in Excel gepflegt. Abweichungen wurden per E Mail, telefonisch oder „auf Zuruf“ adressiert. Shopfloor Meetings fanden statt, allerdings ohne ein einheitliches Vorgehen zur Priorisierung und Nachverfolgung von Problemen. Die Daten existierten – ihre Wirkung im täglichen Betrieb blieb jedoch begrenzt.
Um das bestehende Shopfloor Management gezielt weiterzuentwickeln, prüfte ein interdisziplinäres Team aus Operations, Produktion und Instandhaltung verschiedene digitale Lösungen. Die Entscheidung für ScableOne fiel aufgrund der hohen Benutzerfreundlichkeit, der flexiblen Abbildung von Kennzahlen und Abweichungen sowie eines modularen, reifegradorientierten Ansatzes. Zusätzlich konnten Erfahrungen aus früheren Projekten in die Bewertung einfließen.
Der Projektstart erfolgte im Januar 2025 mit einem gemeinsamen Quick Check Workshop. Ziel war es, den aktuellen Reifegrad des Shopfloor Managements standortbezogen zu bewerten und gemeinsam ein realistisches Zielbild zu definieren. Dabei verständigte sich das Team auf drei zentrale Schwerpunkte:
Wichtig war allen Beteiligten ein schrittweises Vorgehen, das zur Organisation passt und die Teams nicht überfordert.
Bereits nach wenigen Monaten gingen die ersten SQCDP Dashboards live. Erstmals standen belastbare Schichtkennzahlen direkt in den täglichen Shopfloor Meetings zur Verfügung. Der Rollout erfolgte dabei eng begleitet durch die jeweiligen Führungskräfte und Schlüsselpersonen aus der Produktion. Zunächst wurde das Werk Philippsthal vollständig ausgerollt, anschließend folgte der Standort Stadtlengsfeld.
Alexander Böhm, Produktionsleiter in Philippsthal, beschreibt den Effekt aus seiner Sicht:
„Früher haben wir mehrere Stunden pro Woche mit der Aufbereitung von Excel Auswertungen verbracht. Heute stehen die relevanten Kennzahlen auf Knopfdruck zur Verfügung – und wir können uns auf Führung und Problemlösung konzentrieren.“
Wichtig war allen Beteiligten ein schrittweises Vorgehen, das zur Organisation passt und die Teams nicht überfordert.
Die größte Veränderung zeigt sich im täglichen Arbeiten der Teams. Abweichungen werden heute direkt im System erfasst und priorisiert. Statt punktueller Abstimmungen gibt es strukturierte, tägliche SQCD Meetings über alle Ebenen hinweg. Probleme werden nicht mehr gesammelt, sondern zeitnah und gemeinsam mit den relevanten Schnittstellen bearbeitet.
Christopher Kaufmann, Head of Operations, betont dabei die Teamleistung:
„Der entscheidende Unterschied ist nicht die Software, sondern wie unsere Teams heute zusammenarbeiten. Wir stimmen uns täglich strukturiert über alle Ebenen hinweg ab – insbesondere mit den relevanten Schnittstellen. Das hat unsere Reaktionszeiten deutlich verkürzt und die Qualität der Lösungen spürbar verbessert.“
Auch kulturell ist eine Veränderung erkennbar. Führung wird stärker als Unterstützung verstanden, die Herausforderungen der wertschöpfenden Teams stehen im Mittelpunkt. Mitarbeitende erleben, dass gemeldete Abweichungen ernst genommen, priorisiert und systematisch bearbeitet werden.
Andreas Wegner, Meister Oberflächenveredelung, bringt es pragmatisch auf den Punkt:
„Was früher auf Zuruf lief, ist heute sauber im System – und für alle transparent.“