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VALUE STOPSDie Methode für besseres Shopfloor Management

Zu wenig Transparenz und zu viel Aktionismus in der Fabrik? Genau hier setzt VALUE STOPS an. Die von Lukas Morys entwickelte Methode bietet zehn klare Themenfelder für bessere Führung am Shopfloor.

Leseprobe herunterladenSo funktioniert VALUE STOPS

Was ist VALUE STOPS?

VALUE STOPS ist ein Führungsrahmen für den Shopfloor, der Führungskräften hilft, die richtigen Probleme zu erkennen, zu priorisieren und nachhaltig zu lösen. Die Methode setzt dort an, wo klassisches Shopfloor Management oft scheitert: am fehlenden Fokus im Alltag.

Jeder Buchstabe steht für ein zentrales Themenfeld operativer Führung. So entsteht eine klare Struktur, die den Blick auf die gesamte Produktion schärft und Verbesserung dauerhaft verankert – unabhängig von Branche, Automatisierungsgrad oder Reifegrad.

Vorteile für Produktionsleiter, Werkleiter und Lean-Verantwortliche:

Klarer Fokus

Statt alles gleichzeitig zu verbessern – die richtigen Themen zur richtigen Zeit im Blick behalten.

Ganzheitlicher Blick

Alle relevanten Aspekte der Produktion strukturiert betrachten – entlang klar definierter Themenfelder operativer Führung.

Täglich anwendbar

Für Rundgänge, Shopfloor-Meetings und tägliche Führung – in jeder Produktion branchenunabhängig einsetzbar.

Warum VALUE STOPS entstanden ist

In vielen Unternehmen ist Shopfloor Management in der Produktion etabliert. Trotzdem bleibt die erhoffte Verbesserung aus.
Probleme werden zwar sichtbar, aber nicht nachhaltig gelöst. Maßnahmen werden gestartet, aber verlieren sich im Aktionismus.
Mit genau diesen Herausforderungen sind Führungskräfte täglich konfrontiert. Selten liegt das an fehlendem Engagement. Meist fehlt der Fokus.
VALUE STOPS setzt genau hier an.

Shopfloor Management ist oft ineffizient

Der Shopfloor ist voller Eindrücke.
Fehlendes Material, Störungen eines Betriebsmittels, Qualitätsprobleme oder umfangreiche Kennzahlen-Dashboards. Probleme gibt es an jeder Ecke.

Probleme werden gesehen, aber nicht richtig bewertet. Deshalb tauchen sie immer wieder auf und Verbesserung bleibt aus. Typische Denkmuster im Alltag:

„Interessiert keinen“:
Probleme der wertschöpfenden Teams werden nicht ernst genommen und sind nicht transparent.
„Wenn A, dann B“:
Bei operativen Problemen wird vorschnell interpretiert, ohne die Ursache zu analysieren.
„Schon immer so gemacht“:
Über Jahre gewachsene Abläufe werden nicht hinterfragt.
„Top-Down statt Bottom-Up“:
Führungskräfte haben den größten Redeanteil auf dem Shopfloor, Mitarbeiter sprechen Probleme und Erkenntnisse nicht offen an.

Entwickelt aus der Praxis

VALUE STOPS ist aus genau dieser Situation entstanden.
Die Methode wurde von Lukas Morys entwickelt und gemeinsam mit über 30 Produktionsleitern erprobt und weiterentwickelt.

VALUE STOPS schafft eine klare Struktur für Führung am Shopfloor, damit Probleme richtig eingeordnet, priorisiert und nachhaltig gelöst werden.

Was VALUE STOPS anders macht

Viele Ansätze im Shopfloor Management setzen bei einzelnen Themen an –Kennzahlen, Lean-Methoden oder Problemlösung. Das führt dazu, dass Probleme isoliert betrachtet werden.

VALUE STOPS verfolgt bewusst einen Ansatz, der alle relevanten Perspektiven operativer Führung zu einem klar strukturierten Gesamtbild zusammenfügt. So wird die Produktion ganzheitlich bewertet, die richtigen Probleme werden erkannt und gezielt verbessert.

Der Unterschied liegt im Blick auf den Shopfloor:
  • Weg von Kontrolle - hin zu Befähigung
  • Weg von Brandbekämpfung - hin zu Ursachenarbeit
  • Weg von isolierten Kennzahlen - hin zu den richtigen Fragen.

Die 10 Themenfelder im Überblick

Jeder Buchstabe in VALUE STOPS steht für ein zentrales Themenfeld im Shopfloor Management. Die Themenfelder unterstützen dabei, im Alltag die richtigen Fragen zu stellen. Alle zehn Themenfelder zusammen ergeben ein strukturiertes Gesamtbild der Produktion und machen Verbesserungspotenziale sichtbar.

Die 10 Themenfelder:

V

Verschwendung & Wertschöpfung

A

Ausschuss & Nacharbeit

L

Logistik & Material­bereitstellung

U

Umfeld & Arbeitsklima

E

Energie & Umwelt

S

Sicherheit & Ergonomie

T

Training & Standards

O

Output on Time

P

Präsenz von Führung & Support

S

Stillstände & Verluste

Mehr zur Methode im Detail

Die vollständige Methode, konkrete Beispiele und Anwendungen finden Sie im Buch Shopfloor Management mit VALUE STOPS

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VALUE STOPS im Shopfloor-Rundgang anwenden

Mit VALUE STOPS wird der Shopfloor-Rundgang zu einem strukturierten Werkzeug für Verbesserung. Dabei werden die 10 Themenfelder gezielt analysiert und Verbesserungsschritte abgeleitet. Pro Themenfeld müssen folgende drei Punkte definiert werden:

  1. Klare Erwartungen: Zusammenfassende Beschreibung, welche Situation Sie idealerweise am Shopfloor vorfinden sollten.
  2. Passende Kennzahlen: Welche Steuerungskennzahlen Ihnen bei der Bewertung der Verbesserungsmaßnahmen helfen.
  3. Gezielte Fragen: Welche Fragen Sie an sich selbst, Teamleiter oder an Mitarbeiter stellen können.
V

Verschwendung­ und Wertschöpfung

Erwartungshaltung:
Die Ausführungsperformance, also das Verhältnis von Soll-Zeit und Ist-Zeit der Produktionsaufträge, wird gemessen und die Top-Verluste sind bekannt.

Kennzahlen:
Ausführungsperformance, Verlust-Pareto

Fragen:

  • Für den Rundgang: Sind die Vorgabezeiten anspruchsvoll und realistisch zugleich – sprich ist die Ausführungsperformance (Soll-Zeit zu Ist-Zeit) an guten Tagen bei 100% und an schlechten darunter?
  • Für den Teamleiter: Was muss verbessert werden, um ohne Stress kürzere Vorgabezeiten zu schaffen?
  • Für den Mitarbeiter: Was war heute unnötig?
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A

Auschuss­ und Nacharbeit

Erwartungshaltung:
Qualität ist die Basis für Effizienz und Liefertreue. Sie muss auf Anhieb – im Erstversuch – gelingen. Aufwände für Ausschuss und Nacharbeit müssen so erfasst werden, dass Qualitätsprobleme aussagekräftig priorisiert und behoben werden können.

Kennzahlen:
First-Pass-Yield, Ausschuss-Rate

Fragen:

  • Für den Rundgang: Gibt es mangelhafte Teile, die weitergegeben werden?
  • Für den Teamleiter: Was müssen wir „in den Griff“ bekommen, um eine gleichmäßige Qualität zu erreichen?
  • Für den Mitarbeiter: Wo müssen wir besonders sorgfältig arbeiten?
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L

Logistik und Material­bereitstellung

Erwartungshaltung:
Eine zuverlässige Materialbereitstellung, sodass sich die Produktion voll auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren kann.

Kennzahlen:
Stillstandszeit durch Fehlmaterial, Bestandsentwicklung

Fragen:

  • Für den Rundgang: Werden Materialien griffbereit beigestellt, oder sind zusätzliche Handgriffe notwendig?
  • Für den Teamleiter: Wie können Lauf- und Greifwege der wertschöpfenden Mitarbeiter reduziert werden?
  • Für den Mitarbeiter: Welche Handgriffe beim Materialhandling sind unnötig?
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U

Umfeld und ­Arbeitsklima

Erwartungshaltung:
Ein gutes Arbeitsumfeld schafft die Grundlage für kontinuierliche Verbesserung. Alle übernehmen Verantwortung für Ordnung, Betriebsmittel und Problemlösung.

Kennzahlen:
Anwesenheitsquote an Shopfloor-Meetings, Anteil der Mitarbeiter, die sich an der Verlusterfassung beteiligen

Fragen:

  • Für den Rundgang: Wird die Belegschaft aktiv in die Problemlösung eingebunden?
  • Für den Teamleiter: Sind alle wichtigen Routinetätigkeiten klar definiert und werden sie termingerecht durchgeführt?
  • Für den Mitarbeiter: Was muss sich ändern, damit sich mehr Mitarbeiter an der Verbesserung beteiligen?
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E

Energie­ und Umwelt

Erwartungshaltung:
Der Energieverbrauch und die Belastungen für die Umwelt sind bekannt und werden kontinuierlich reduziert. Das spart Geld und schützt das Klima.

Kennzahlen:
Energieverbrauch pro Stück sowie pro Schicht, Energieverbrauch während produktionsfreier Zeit

Fragen:

  • Für den Rundgang: Was sind die größten Energieverbraucher im Bereich?
  • Für den Teamleiter: Welche Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs wurden gestartet?
  • Für den Mitarbeiter: Wo verbrauchen wir unnötig Energie?
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S

Sicherheit­ und Ergonomie

Erwartungshaltung:
Sichere und ergonomische Arbeitsplätze sind die Grundlage fehlerfreier und effizienter Prozesse. Sie sind so gestaltet, dass sicher und langfristig ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen gearbeitet werden kann.

Kennzahlen:
Tage ohne Unfall, Tage ohne Beinahe-Unfall, Krankenquote

Fragen:

  • Für den Rundgang: Ist klar, an welcher Stelle welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) benötigt wird?
  • Für den Teamleiter: Was müssen wir tun, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden?
  • Für den Mitarbeiter: Was machen Sie, wenn die benötigte PSA nicht vorhanden oder unklar beschrieben ist?
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T

Training­ und Standards

Erwartungshaltung:
Die besten Kniffe für die Ausführung von Prozessen sind in vom Team definierten Standards beschrieben und werden eingehalten. Mitarbeiter werden systematisch geschult und weiterentwickelt.

Kennzahlen:
Aktualisierungsintervall von Qualifikationsmatrix und Standards

Fragen:

  • Für den Rundgang: Gibt es definierte Standards für wiederkehrende Tätigkeiten?
  • Für den Teamleiter: Wie stellen Sie sicher, dass Standards in allen Schichten eingehalten werden?
  • Für den Mitarbeiter: Welche Kniffe würden Sie an neue Mitarbeiter weitergeben?
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O

Output on time

Erwartungshaltung:
Der Kundenbedarf pro Arbeitssystem und Schicht ist bekannt und kann ohne Stress und Hektik bedient werden.

Kennzahlen:
Ausführungs-Performance, Kundentakt, EPEI

Fragen:

  • Für den Rundgang: Gibt es Output-Ziele pro Arbeitssystem und Schicht?
  • Für den Teamleiter: Sind wir aktuell in der Lage, den Kundenbedarf zu bedienen?
  • Für den Mitarbeiter: Woran erkennen Sie, ob die Schicht gut verläuft?
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P

Präsenz von Führung ­und Support

Erwartungshaltung:
Führungskräfte und alle Supportbereiche sind täglich am Shopfloor präsent und unterstützen den Verbesserungsprozess.

Kennzahlen:
Anwesenheitsquote der Shopfloor-Meetings, Verteilung der Verantwortlichkeiten bei Verbesserungsmaßnahmen

Fragen:

  • Für den Rundgang: Stehen die wertschöpfenden Teams im Mittelpunkt – sowohl bei Führungskräften als auch bei Supportbereichen?
  • Für den Teamleiter: Welche Unterstützung benötigen Sie, um schneller voranzukommen?
  • Für den Mitarbeiter: Werden Ihre Vorschläge und Probleme ernst genommen?
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S

Stillstände­ und Verluste

Erwartungshaltung:
Zeitliche Verluste sind in Kategorien unterteilt, damit Gleiches aufsummiert und gemeinsam betrachtet werden kann. Für die Top-3-Verluste werden Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt und deren Nachhaltigkeit kontrolliert.

Kennzahlen:
Pareto-Diagramm der Verluste, Trend-Diagramm der Verluste

Fragen:

  • Für den Rundgang: Sind die Top-3-Verluste der verschiedenen Bereiche bekannt?
  • Für den Teamleiter: Wie ist der Stand der Verbesserungsmaßnahmen für die Top-3-Verluste – wie kann unterstützt werden?
  • Für den Mitarbeiter: Was war heute unnötig?
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Ihr nächster Schritt: Führen Sie die VALUE STOPS Reifegrad-Analyse durch

In weniger als 2 Minuten erhalten Sie eine klare Einschätzung Ihrer Produktion, konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung Ihres Shopfloor Managements und eine Anforderungsliste für digitales Shopfloor Management zur direkten Anwendung.

Das bekommen Sie:

Konkrete Handlungsempfehlungen direkt per E-Mail

Keine Theorie, sondern priorisierte Maßnahmen abgestimmt auf Ihre Produktion.

Anforderungsliste, wenn es darum geht, Shopfloor Management digital zu unterstützen

Direkt nutzbar als Benchmark, zur Softwareauswahl oder zur internen Abstimmung.

Demovideo von der Shopfloor-Software von ScableOneMail

Erfahren Sie, wie Sie mit ScableOne Ihre Produktion digital unterstützen können.

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